Erst Alltag – dann Gott?
Diese eine Sache, diese eine Sache, die du schon lange angehen möchtest… na, kommst du schon drauf, was ich damit meine?
Weißt du, was es bei mir gewesen ist?
Nicht einmal das nächste Buch oder die nächste Tournee. Ganz im Gegenteil: es ging um mehr Ruhe. Loszulassen. Also, Gott zu vertrauen. Doch, so peinlich es ist, so oft denken wir ja, wir müssen durcharbeiten, denn sonst schaffen wir alle unsere Aufgaben nicht.
Und Gott stellte die Frage: “Was fehlt dir, um konsequent mehr Ruhe in dein Leben zu bringen?” Meine Antwort war interessanterweise: “Zeit”. 😅
Doch du brauchst nicht MEHR ZEIT, um weniger Stress zu haben. Du brauchst MEHR GLAUBEN, um zu erleben: “Gott wird mich so oder so tragen.”
Und hier begann mein Umdenken im Kopf. Und was ich dir heute sage, ist eigentlich nichts Neues… und:
Es ist so logisch, dass es SO ist. Dennoch.. dennoch leben wir es SO oft nicht.Die Stille Zeit gehört nicht einfach “irgendwo hin” in deinen Tagesablauf.Sie gehört an die Hauptstelle.
Lass uns Gott nicht irgendwie EINPLANEN,sondern darauf vertrauen, dass alles nach Seinem Willen abläuft,wenn wir mit Ihm STARTEN!
Und genauso wenig sollte dein Ruhetag “irgendwie” noch in die Woche passen.
Dein Ruhetag sollte feststehen, damit der Rest der Woche dich nicht zu Fall bringt.
Jesus sagt eigentlich sehr klar:“Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.” (Matthäus 6:33, HfA)
Lass uns beten:
“Vater, es ist mir peinlich, doch ich bringe es heute vor Dich. Ich, kleiner Mensch, zweifle immer noch an Deiner Größe und an Deinen Möglichkeiten in meinem Alltag. Es tut mir so leid. Verwandle mein Herz. Hilf mir, auf Dich zu hören! Hilf mir, mein Leben auf Dich zu bauen und Dich nicht drumherum einzuplanen. Nimm DU den ersten Platz ein! Ich gebe ihn Dir heute ganz bewusst wieder. Amen.”