Das kannst du nicht vermeiden, oder doch? đ
EnttÀuschungen sind unvermeidbar.
Na schön, das wolltest du heute wahrscheinlich nicht hören đ€. Denn so ermutigend ist das nicht. Und vielleicht doch, wenn ich weiterreden darfâŠ
EnttÀuschungen sind unvermeidbar. Doch enttÀuscht zu bleiben ist eine Entscheidung.
Erst gestern bin ich enttĂ€uscht worden. Ich hatte mich eigentlich mit einer Freundin verabredet. Es war ein wunderschöner Tag und wir hatten beide frei. Doch dann meldete sie sich nicht und erst spĂ€ter schrieb sie mir: âSorry, es war einfach zu schön mit meiner Familie.â
An diesem Tag sass ich â wie ehrlich gesagt sehr oft â alleine bei mir zuhause. Und das Einzige, âdas bei mir warâ, das war sehr viel Arbeit. So tat mir diese kurze WhatsApp, nachdem ich Stunden auf sie gewartet hatte, doppelt weh.
Weisst du, wie das zuerst bei mir ankam? âZeit mit meiner Familie finde ich halt wertvoller als Zeit mit dir.â
War es das, was SIE sagen wollte? Nein.Habe ich mich entschieden, es so zu glauben? Ja.
Selbst schuld, will man da fast sagen.
EnttÀuschungen sind unvermeidbar. Doch enttÀuscht zu bleiben ist eine Entscheidung.
Und deswegen benötigt es inmitten der EnttĂ€uschungen immer wieder die Wahrheit. Als wĂŒrdest du deine âTaschenlampe der Wahrheitâ bewusst auf diese âdunkle Situationâ richten,um die EnttĂ€uschung zu entkrĂ€ften. đŠ In Philipper 4 lesen wir:âOrientiert euch an dem, was wahrhaftig ist.â (Philipper 4:8 HfA)
Wahrhaftig bedeutet: âwas WAHR istâ.Also Gedanken, die mit Gottes Wahrheit ĂŒbereinstimmen.
Als ich genau das tat, fing ich an, mich fĂŒr sie zu freuen: âWie schön, dass ihr eine so gesunde Familie sein dĂŒrft, die gerne Zeit miteinander verbringt!â đ€
Und dann bin ich dennoch losgezogen â alleine, aber so hatte Gott Zeit, mir ins Herz zu flĂŒstern. Neues weiterzugeben. Was Er dann auch tat.
Wer in seiner EnttĂ€uschung verweilt,dessen Ohr ist fĂŒr Gottes Reden nicht frei.
Wo mĂŒsstest du heute die âTaschenlampe der Wahrheitâ ansetzen, um deiner EnttĂ€uschung ein Ende zu setzen? đŠ