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Veröffentlichungsdatum 7. Jan 2026

Das sehen nicht alle so...

Veröffentlichungsdatum 7. Jan 2026

Ich bin mir sicher, du kennst solche oder ähnliche Gespräche…Gerade erklärte mir jemand, dass er soeben ein Wunder erlebt hatte. Er hatte es manifestiert. Er hatte es sich also bildlich vorgestellt und tatsächlich wurde es dann auch wahr!

Und ganz ehrlich? Solche Momente nerven mich! Da will ich am liebsten fragen: “Gott, warum? DU bist doch der, der Wunder vollbringt! Wie soll ich Dich jetzt erklären?”

Doch weisst du was? Selbst die Jünger, die mit Jesus schon unfassbare Wunder erlebt hatten, sind in einen heftigen Sturm geraten! Und als Jesus das - vom Land aus - sah, kam Er ihnen entgegen und hier heisst es:

“Er stieg zu ihnen ins Boot und sogleich legte sich der Sturm.” (Markus 6:51 HfA).

Aus unserer Sicht klar: “Jesus kommt - und bringt das Wunder mit!”

Doch wenn du weiter liest, dann steht hier: “Da waren sie außer sich vor Entsetzen. Selbst NACH dem Wunder mit den Broten hatten sie noch nicht begriffen, wer Jesus eigentlich war. Ihre Herzen waren für seine Botschaft immer noch verschlossen.” (Markus 6:52 HfA)

Mir wurde hier so einiges klar!Selbst Menschen, die Wunder Gottes erleben, werden Ihm nicht automatisch ihr Leben geben. Weil sie das Wunder zwar lieben, aber den “Wunder-vollbringer” nicht erkennen wollen!

Ein Wunder fasziniert - Hingabe fordert heraus!

Ein Wunder kann man bestaunen, feiern, erzählen, doch Jesus nachzufolgen bedeutet, Kontrolle abgeben, auch mal kein Wunder - sondern Gottes Schweigen - erleben. Genau daran scheiterten selbst die Jünger:Sie liebten die Versorgung, doch sie verstanden den Versorger noch nicht. 

Kann es sein, dass Menschen deswegen gerne von “Zufall” oder eben: “Ich habe es manifestiert” sprechen? Nicht, weil Gott nicht wirkt - sondern weil sie Ihn nicht erkennen? (oder: nicht erkennen wollen)

Der Dieb kommt um zu stehlen - und die Ehre für ein lang ersehntes Wunder - möchte er keinesfalls Jesus geben!

❤️ Und dennoch: Jesus kommt. Auch in den Sturm. Auch zu Menschen mit verschlossenen Herzen. Und hier bleibt nur eine Frage. Nicht: “Wirst du dein Wunder erleben?” Sondern: “Wirst du Jesus in diesem Wunder sehen - und Ihm die Ehre dafür geben?”

Denn: Viele Menschen werden Wunder erleben…und nur wenige werden Jesus darin sehen.

Danke für dich!

Déborah Rosenkranz
Autor

Autorin, Sängerin- und Songwriterin ...und einfach jemand, dem DU sehr wichtig bist!