Du könntest Menschen auch SO sehen
Du kennst das bestimmt: Menschen, die völlig ungeniert direkt vor dir in der Nase popeln. 🤭 Dieser Mann ließ sich seine sichtbar grosse Freude daran nicht einmal nehmen, als ich ihn dabei ansah. 🫣 Und in meinem Kopf war nur ein Gedanke: “Iiiihh, das macht man doch nicht!”
Dann blickte ich mich weiter in diesem vollen Bus um, der uns Passagiere vom Flugzeug ins Terminal bringen würde. Verschiedene Kulturen. Seien wir ehrlich: verschiedene Düfte, die eindeutig darauf hingewiesen haben, dass manche unter ihnen die Hygiene in letzter Zeit etwas vernachlässigt haben…
Laute Menschen, denen es egal war, dass andere ebenfalls versuchten, sich zu unterhalten. Und Kinder, die übermüdet schrien, als gäbe es keinen Morgen mehr.
Du hast das Bild vor Augen, was?
Und mittendrin stellte ich mir einfach nur die Frage: “Gott, willst du wirklich, dass ich all diese Menschen liebe?” 😳
Jesus hat nie gesagt: “Liebt einander, wenn ihr euch sympathisch seid.” Sondern:
❤️ “Liebe deinen Mitmenschen, wie dich selbst.” (Matthäus 22:39 HfA)
Okay… und jetzt wollen wir uns mal den Spiegel vor die Nase halten: “Haben wir selbst nicht auch Angewohnheiten, die etwas unschön sind?” Vielleicht popelst du nicht gerade öffentlich auf der Strasse, doch wenn du ehrlich bist, weisst du, was ich gerade meine?
Wie liebe ich Menschen also, wie mich selbst, während sie “so anders” sind?
Ganz einfach: Gott fordert dich nicht gleich auf, “beste Freunde” mit allen zu werden. Er lädt dich ein, sie nicht zu entmenschlichen. 💡
➡️ Statt darüber zu schimpfen - schmunzle darüber. Und erinnere dich an deine eigenen Schwächen.
➡️ Statt zu denken: “Sowas aber auch!” Frag dich: “Was macht dieser Mensch vielleicht gerade durch?” …und segne ihn im Stillen.
Liebe beginnt nicht immer mit Nähe.Sie beginnt mit einem inneren Schritt zurück.
Mit dem Gedanken:
Dieser Mensch ist mehr als das, was mich gerade an ihm stört. ❤️
Willst du diesen Gedanken heute mit in den Tag nehmen und Liebe leben?