Du musst das nicht länger festhalten
“Was Gott dir gibt, musst du nicht festhalten.”
Dieser Satz tauchte plötzlich in meiner Stillen Zeit auf – genau in dem Moment, als ich vor einer grossen Entscheidung stand: Soll ich an dem festhalten, was ich mir über Jahre aufgebaut habe?
Und das ist etwas, das du sicher auch kennst:
Wir bauen unser Leben Schritt für Schritt. Tag für Tag. Entscheidung für Entscheidung. Wie ein Haus, bei dem wir jeden Tag einen weiteren Stein einsetzen. Und irgendwann stehen wir davor und denken:
👉🏻 Das ist mein Leben.
Und genau dann wird es schwierig. 👉🏻 Wenn wir anfangen festzuhalten, was eigentlich nur für eine bestimmte Zeit gedacht war.
Manches in deinem Leben ist kein Ziel –sondern ein Übergang.Ein Sprungbrett.
Doch wir behandeln es wie einen festen Boden. Wir bleiben stehen, wo wir eigentlich hätten abspringen sollen.
Stell dir vor, du nimmst Anlauf, das Sprungbrett liegt vor dir – alles ist bereit.Aber statt zu springen, bleibst du darauf stehen, weil die Zweifel rufen: “Das ist viel zu hoch! Ich habe Angst!”
👉🏻 Dann verpasst du genau das, wofür es gedacht war: dich weiterzubringen.
“Was Gott dir gibt, musst du nicht festhalten.”Warum? Weil es nicht von dir - sondern von Ihm - abhängt.
Abraham wagte den schmerzhaften Absprung, um den Gott ihn bat. (siehe 1. Mose 22:1-24 HfA). Er war bereit, das Leben loszulassen, das Gott ihm geschenkt hatte: seinen Sohn.
Und genau in diesem Moment greift Gott ein. Der Sohn bleibt. Das Versprechen bleibt.👉🏻 Aber jetzt ist klar: Es hängt nicht an Abraham – sondern an Gott.
Und genau das ist der Punkt. Wir denken oft:“Wenn ich es nicht festhalte, verliere ich es.”
Gott sagt:“Wenn Ich es dir gegeben habe, kann es dir niemand mehr nehmen. Darum sei auch bereit, auf Mein Reden hin loszulassen und weiterzugehen.”
Mein geliebtes Kind:“Niemand kann dich aus Meiner Hand reissen.” (siehe Johannes 10:28 HfA)
Weil Ich dich festhalte, musst du selbst an nichts festhalten.Du darfst weitergehen – und Ich werde mitgehen!