Gehört dir das wirklich, Freund?
Wo nimmst du dir vielleicht gerade etwas – ganz subtil – das dir eigentlich nicht gehört?Zeit. Aufmerksamkeit. Anerkennung.
Vielleicht kein Ladendiebstahl 🤭. Vielleicht nichts, das sofort auffällt. Aber etwas in dir weiß: Das ist eigentlich nicht ganz sauber…
“Du sollst nicht stehlen.” (2. Mose 20:15, HfA)
Auch dieses Gebot wirkt sehr klar. Und vielleicht denkst du erst einmal: “Okay, das betrifft mich wirklich nicht.” Doch wenn wir ehrlich sind, geht es auch hier wieder tiefer. Denn Stehlen beginnt nicht erst da, wo du etwas offensichtlich wegnimmst. Sondern viel früher:
Wenn du dir Anerkennung nimmst, die dir eigentlich nicht zusteht.
Weißt du, wie komisch es ist, wenn ich sehe, wie meine eigenen Zitate, über die ich gebetet habe, die ich wirklich erarbeitet habe, plötzlich von anderen genutzt werden, ohne dass mein Name erwähnt wird? 🤷Ich habe das losgelassen und hoffe, dass es viele segnen wird. Doch eigentlich ist es Diebstahl..
Oder nehmen wir an, jemand wartet dringend auf eine Antwort von dir, damit er dann wieder weiterarbeiten kann. Doch du schiebst es hinaus, weit über die Deadline… du lässt ihn also warten und eigentlich “klaust” du ihm und anderen dadurch Zeit.
Und plötzlich geht es nicht mehr um Dinge, sondern um deine Haltung.
Denn Stehlen ist im Kern:➡️ Sich etwas nehmen, statt zu vertrauen, dass Gott versorgt. 😧
Paulus schreibt: “Wer bisher von Diebstahl lebte, der soll sich jetzt eine ehrliche Arbeit suchen, damit er auch noch Notleidenden helfen kann.” (Epheser 4:28, HfA)
Das ist mehr als nur: “Hör auf damit”. Das ist eine komplette Richtungsänderung:
Nicht länger nehmen – sondern geben!Nicht aus Mangel leben – sondern aus Vertrauen!
Wow!
Frag dich heute ehrlich:“Wo nehme ich – statt zu geben?” 🤔
Und gehe einen bewussten Schritt in Richtung “Veränderung”:Nicht länger nehmen – sondern geben.