Glaube mehr, als du siehst!
Hast du dich schon mal gefragt, warum es bei anderen Christen scheinbar leichter läuft?
Ihr Dienst wächst. Was auch immer sie angehen, es scheint zu funktionieren. Sie haben schöne Familien, alle sind gesund. Und an Finanzen scheint es auch nicht zu mangeln….
Und bei dir….?
Egal, was du anpackst, es wird schwierig. Du bist abhängig von den Finanzen anderer. Du betest, bleibst dran – doch es bleibt einfach schwierig?
Zuerst solltest du dir folgende wichtige Fragen stellen: ➡️ “Bringt das, wofür ich mich so sehr einsetze, wirklich Frucht?” Und auch: ➡️ “Möchte Gott eventuell etwas ganz anderes für mein Leben?”
Und wenn du diese Fragen beantwortet hast, dann möchte ich dich heute mit Paulus’ Worten ermutigen. Denn genau zu so einer Situation schreibt Paulus. Und wenn einer es schwer hatte, dann Paulus. Trug seine Arbeit Früchte? Oh jaaa!
Die Christen in Korinth waren allerdings ziemlich überzeugt von sich. Als wären sie die VIP-Lounge des Himmels – geistlich längst angekommen, während andere erst noch auf dem Weg sind.
Paulus greift genau das auf – mit einer guten Portion Ironie 😁:
“Ihr haltet euch für so reich, dass ihr anscheinend nichts mehr braucht. Ihr bildet euch ein, schon jetzt herrschen zu können…” (1. Korinther 4:8, HfA)
Sinngemäß sagt er: “Interessant. Denn mein Leben sieht gerade ganz anders aus.”
Paulus kennt Hunger, Ablehnung, Erschöpfung und Gegenwind nur zu gut. Doch trotzdem verliert er nicht den Mut!
Warum?
Weil er weiß, dass nichts so ist, wie es wirkt.
Wahrheit ist: “Leiden wir hier mit Ihm (Jesus),werden wir auch mit Ihm herrschen.”(2. Timotheus 2:10, HfA)
Und das ist eine Gewissheit, die ihn trägt. Er glaubt es fest.
Genau das ist paulinisches Denken: Mehr auf Gottes Zusagen bauen als deinen Augen trauen.
Das ist kein positives Denken. Das ist Vertrauen.
Welcher Gedanke bestimmt dich gerade mehr? Das, was du siehst – oder das, was Gott dir zugesagt hat?