Schau dort - und sonst nirgendwohin đđ
âIch sehe immer auf den Herrn.â (Psalm 16:8 HfA)
Was fĂŒr ein Vers! David, da hast du wieder was rausgehauen, das so tief geht, dass es uns heute richtig wachrĂŒtteln wird. Denn wĂ€hrend wir das heute in der deutschen Ăbersetzung lesen, möchte ich uns an den hebrĂ€ischen Urtext erinnern.Â
Und dort finden wir pures Gold đ . Denn jedes einzelne dort benutzte Wort hat eine so starke Bedeutung! Eines davon bedeutet sinngemĂ€ss z.B.
âIch habe mich darauf eingestellt,â also: âIch habe mich darauf eingestellt, immer auf den Herrn zu sehen!âÂ
Ja, das ist wie, wenn du in deinem Handy in den Einstellungen etwas anpasst. Diese VerĂ€nderung wird dann direkt ĂŒbernommen! David hat sich also so eingestellt, dass er, komme was wolle, auf den Herrn sieht. Das gefĂ€llt mir! đđ
Ein weiteres Wort im hebrĂ€ischen Urtext erklĂ€rt, dass David Gott nicht am Rand seines Lebens, sondern zentral im Fokus seines Lebens hatte! Huch ja, da mĂŒssen wir wahrscheinlich auch immer wieder unsere Einstellungen anpassen, um SO zu glauben, nicht wahr?
Ein weiteres kleines, doch so mÀchtiges, hebrÀisches Wort beschreibt, dass David immer, ununterbrochen, stÀndig auf den Herrn blickt. Die Betonung liegt auf der kontinuierlichen Haltung.
Kurz zusammengefasst: Es gibt nichts, das David davon hĂ€tte ablenken können, auf seinen Gott zu blicken - weil er sich fĂŒr diese Einstellung entschieden hat.Â
Und er hat auch verstanden, weshalb sich das lohnt:Â
âDenn du zeigst mir den Weg, der zum Leben fĂŒhrt.â (Psalm 16:11 HfA)Â
Und das sagt jemand, der wirklich Probleme im Leben hatte! Vielleicht gerade deswegenâŠ
FĂŒr welche Einstellung entscheidest du dich? Ich rate dir und mir heute kurz und knapp:
Blick hin zu Ihm - und sonst nirgendwohin. đđ
âIch sehe immer auf den Herrn.â (Psalm 16:8 HfA)
Wollen wir das heute mal ganz bewusst so versuchen?