Schlangengift⊠đ
War dir bewusst, dass Schlangen keine Ă€usseren Ohren haben? đ
Sie orientieren sich vor allem ĂŒber Vibrationen â und nutzen ihre Zunge(!), um ihre Umgebung zu âriechenâ.
Und weisst du, was ĂŒber die Zunge geschrieben steht? âAber seine Zunge kann kein Mensch zĂ€hmen. UngebĂ€ndigt verbreitet sie ihr tödliches Gift.â (Jakobus 3:8 HfA)
Und heute möchte ich dich fragen: âHast du eventuell solch eine Schlange in dein Leben gelassen?â
Die Gefahr von uns â liebenden Christen â ist, dass wir die NĂ€chstenliebe vor unseren Selbstschutz stellen. Wir lassen âfalsche Schlangenâ in unser Leben, weil wir glauben, sie retten zu können.
Doch Schlangen haben keine Ohren⊠â ïž Sie können (wollen) nicht hören, was du ihnen sagst. Stattdessen reden sie weiter und ihre Worte bekommen Raum in deinem Leben! Raum fĂŒr Zweifel: âWow, was die Schlange sagt, könnte ja doch wahr sein. Das klingt so weiseâŠâ.
War das nicht bei Adam und Eva schon so?
Und wÀhrend du die Schlange retten willst,wird sie dich zerstören.
Das ist so hart. So hart, dass wir es oft nicht wahrhaben wollen. In den SprĂŒchen steht:
âWer einen Spötter ermahnt, erntet nichts als Verachtung.â (SprĂŒche 9:7 HfA). Kurzgefasst: Mit Schlangen spielt man nicht. Es endet immer schlecht.
Jesus selbst ist diesen Weg gegangen. Als Er vor Herodes stand, antwortete Er ihm nichts. (siehe Lukas 23:9 HfA). Nicht aus SchwÀche, sondern aus Klarheit. Er erkannte, wann Worte keinen Raum mehr finden.
Darum geht es auch fĂŒr uns: zu unterscheiden.
Jesus sagt sogar: âWenn ihr in einer Stadt oder in einem Haus nicht willkommen seid und man eure Botschaft nicht hören will, SO GEHTâŠâ (MatthĂ€us 10:14 HfA)
Das ist kein Zeichen von Stolz. Sondern von Gehorsam. Und Weisheit.
âSeid nicht ĂŒberheblich,â (1. Petrus 3:8 HfA) bedeutet eben auch: Du musst nicht jeden ĂŒberzeugen. Du darfst vertrauen, dass Gott wirkt â auch ohne dich.
Und manchmal ist der demĂŒtigste Schritt: Loslassen â und Gott ĂŒberlassen.