Selbst, wenn es weh tut…
Gibt es bei dir auch Verse, über die du immer wieder stolperst?
Für mich ist es in den letzten Monaten Psalm 37:5 gewesen, den ich heute gerne mit dir gemeinsam anschauen möchte.
“Befiehl dem Herrn dein Leben an und vertraue auf ihn,er wird es richtig machen.” (Psalm 37:5 HfA)
Was löst dieser Vers bei dir aus? Wahrscheinlich einen kurzen Moment, in dem du total berührt bist und sagst: “Ja, Herr - hier ist mein Leben. Ich vertraue Dir.”
Doch wenn wir ehrlich sind, sind das eben oft nur “diese Momente” und kurz darauf haben wir das schon wieder vergessen…
Und was für mich heraussticht, ist das Wort “befiehl”. Das hebräische Wort hierfür bedeutet: “auf jemanden wälzen”, “übergeben”, “ablegen”. Wow!
Bildlich gesprochen: Eine Last wird von meinen Schultern auf Gottes Schultern gelegt. 😮💨
Nochmal WOW!
Praktisch heisst das: Ich höre auf, innerlich alles kontrollieren zu wollen und ich gebe Gott das Recht, zu führen - auch anders, als ich es mir wünsche. 😉
Jesus selbst ist uns hier das grösste Vorbild. Als Er im grössten Schmerz überhaupt dennoch sagte:
“Mein Vater, wenn es möglich ist, dann lass den Kelch an mir vorübergehen und erspare mir dieses Leiden. Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen!” (Matthäus 26:39 HfA)
Sind wir denn wirklich bereit, diese Worte auszusprechen und so zu meinen? Es lässt sich leicht sagen: “Hier ist mein Leben, ich vertraue dir,” doch sind wir uns bewusst, dass das auch bedeutet:
“Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe? Selbst, wenn es weh tut?”
Wer DAS kann, der hat wirklich verstanden:Selbst wenn es weh tut, Gott meint es immer noch gut!
Bist du denn bereit, das heute zu sagen und dadurch deine Lebenslast auf Gott zu übertragen? Eigentlich ein guter Deal… 😉. Denk mal drüber nach und…