• DE
    • AR Arabic
    • CS Czech
    • DE German
    • EN English
    • ES Spanish
    • FA Farsi
    • FR French
    • HI Hindi
    • HI English (India)
    • HU Hungarian
    • HY Armenian
    • ID Bahasa
    • IT Italian
    • JA Japanese
    • KO Korean
    • MG Malagasy
    • MM Burmese
    • NL Dutch
    • NL Flemish
    • NO Norwegian
    • PT Portuguese
    • RO Romanian
    • RU Russian
    • SV Swedish
    • TA Tamil
    • TH Thai
    • TL Tagalog
    • TL Taglish
    • TR Turkish
    • UK Ukrainian
    • UR Urdu
Veröffentlichungsdatum 2. Jul 2026

Sind wir eventuell zu bequem geworden 🤭

Veröffentlichungsdatum 2. Jul 2026

Kurz vor meinem langersehnten Urlaub wollte ich den Mailresponder einstellen. Und ganz ehrlich, das hatte ich zuvor nie selbst getan 🤭. Bisher hatte das immer mein Produzent Daniel, der mir in allen technischen Belangen zur Seite steht, für mich gemacht. 

In diesem Moment saß er neben mir und ich grinste: “Eigentlich kann ich das ja auch selbst… Ich habe es bisher einfach nie selbst versucht, weil ich ja wusste, dass DU das für mich machen würdest. Jetzt probier ich das einfach mal selbst - du sitzt ja neben mir und ich weiss, wenn ich’s nicht checke, wirst du eingreifen.”

Und es war solch ein lustiger Moment, denn wir beide wussten: “Hier entsteht gerade ein neuer Text für Ein Wunder für jeden Tag” 😂.

Denn während ich eigentlich gestand, dass ich ihm diese Aufgabe - mehr oder weniger “aus Bequemlichkeit” - immer übertragen hatte, wurde mir bewusst, dass ich das mit Gott auch gerne mal so mache… Dass ich bete: “Vater, könntest Du bitte das und das für mich tun,” ..ohne es selbst einfach mal versucht zu haben. 🤫

Denn, können wir einen Moment einfach ganz ehrlich sein? Wie oft könnten wir Dinge, für die wir beten, erst einmal selbst angehen?

Zum Beispiel dieses Gebet: “Herr, steh meiner Freundin bei, sie macht gerade solch eine schwere Zeit durch.” Ich - wir - könnten doch selbst für diesen Menschen da sein… Und ja: Gott ist ebenfalls da und wird diesen Akt der Liebe segnen und eingreifen, mit dem, was wir menschlich nicht beitragen können. ➡️Doch das, was uns möglich ist, das sollten wir “aus Bequemlichkeit” nicht einfach ignorieren.

Vielleicht ist genau heute der Tag, an dem wir weniger nur bitten – und mehr mutig handeln. Denn wie oft sprechen wir gute Worte, wo eigentlich liebevolle Taten gefragt wären? Die Bibel bringt es klar auf den Punkt:„Wenn nun jemand zu ihnen sagen würde: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch! – aber ihr gäbet ihnen nicht, was der Leib nötig hat, was würde das helfen?“ (Jakobus 2:16 HfA)

Und genau deshalb gilt: „So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, tot in sich selbst.“ (Jakobus 2:17 HfA)

Danke für dich!

Déborah Rosenkranz
Autor

Autorin, Sängerin- und Songwriterin ...und einfach jemand, dem DU sehr wichtig bist!