Wenn das wirklich stimmt… ❤️
Wollen wir wirklich das Beste für unseren Nächsten?
Ich musste auch kurz überlegen, als ich mir diese Frage stellte. Denn es ist leicht dahergesagt, doch im Alltag wird deutlich, ob diese Aussage denn mit unserem Handeln übereinstimmt.
Und das beginnt beim Familienfest, wenn nur noch ein Stück der leckeren Torte übrig ist… 🍰 Greifst du dann zu oder überlässt du es doch dem neuen Freund deiner Schwester, der dir nicht wirklich sympathisch ist?
In 1. Petrus 3 steht: “Bittet Gott um seinen Segen für den anderen. 😮(...) Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über seine Lippen kommen. Von allem Bösen soll er sich abwenden und Gutes tun.” (aus 1. Petrus 3:10-11 HfA)
Das fordert uns ganz schön heraus.
Als meine Freundin, die in einer hohen Führungsposition tätig ist, von einem Konflikt zwischen zwei Mitarbeitern erfuhr, schien die Entscheidung bereits gefallen: Einer von ihnen würde gehen müssen. Der Mann, den alle für schuldig hielten, war völlig am Ende.
Bis meine Freundin sagte: “Aber ich habe dir schon einen neuen Job aufgetan.” Verblüfft sah er sie an: “Wieso? Alle halten mich doch für den Bösen?”
Und dann sagte sie einen Satz, der alles veränderte: “Weil ich dein Bestes möchte!”
Später erklärte sie mir: “Déborah, es geht nicht darum, wer recht hat. Es ging darum, eine Lösung zu finden, die beiden zeigt, dass ich ihr Bestes möchte. Wieso sollten wir urteilen, wenn wir lieben können? Und im besten Fall lernen beide etwas aus dieser Lektion.”
An diesem Abend war ich einfach nur stolz darauf, solch eine Freundin zu haben! Denn es hätte ihr auch einfach egal sein können.
Darf ich ehrlich fragen: “Ist es uns nicht einfach oft auch egal, was aus dem Anderen wird…? Hauptsache, wir haben Recht über eine Situation behalten?”
“Bittet Gott um seinen Segen für den anderen.” (1. Petrus 3:9 HfA)
Das bedeutet auch: Ermögliche deinem Nächsten das Beste. Also: “Ich wünsche dir nicht nur nichts Böses – ich will aktiv dein Bestes.”
Auch dann…. wenn es mich etwas kostet. (wie das letzte Stück Kuchen 🤭🍰)