Wieso wird mir das erst jetzt klar? đ€
Wie oft am Tag kommst du auf die Idee, Gott zu loben? đđ»
Wir können hier ja ganz offen darĂŒber sprechen, denn auch ich ĂŒberlege öfter:
âĄïžâKoche ich mir einen zweiten Kaffee?â, âals: âHalte ich heute eine zweite Stille Zeit?â
âĄïžâSchaue ich eine weitere Folge meiner Lieblingsserie?â, âals: âBete ich heute ein weiteres Mal?â
Und das soll uns keinesfalls unter Druck setzen. Es ist einfach wertvoll, sich das vor Augen zu halten.
In den Psalmen steht dieser starke â und irgendwie auch unerreichbare â Vers:
âVon dort, wo die Sonne aufgeht, bis dorthin, wo sie untergeht - ĂŒberall werde der Herr gelobt.â (Psalm 113:3 HfA)
Und eben, irgendwie klingt solch ein Vers âgroĂâ. Irgendwie auch âzu groĂâ fĂŒr unseren Alltag, der eben meist schon mit Termindruck beginnt und abends mit Erschöpfung â und eben: âdann lieber auf die Couch und nen Film schauen,â endet. Lob Gottes âvon morgens bis abendsâ wirkt da schnell unrealistisch⊠đŹ
Und doch liegt genau hier die Kraft dieses Verses: Er erinnert dich daran, WEM DER TAG GEHĂRT â und das unabhĂ€ngig davon, wie er sich anfĂŒhlt.
Sagst du: âDies ist der Tag, den der Herr gemacht!â ânimmst du den Sorgen des Alltags schon die Kraft.â đȘđ»(siehe Psalm 118:24 HfA)
Und ja, vielleicht bist du heute mit Sorgen erwacht â dann nimm ihnen durch diese Zuordnung die Kraft:
âGott hat diesen Tag erschaffen. Und ich lobe Ihn durch mein Vertrauen. Ich erkenne an, dass Gott grösser ist als meine Termine, stĂ€rker als meine Angst und verlĂ€sslicher als meine Stimmung.â
Vielleicht wĂŒrde der Vers - wĂŒrde er heute geschrieben werden - ganz anders lauten. Bist du bereit dafĂŒr? đ
âVon dort, wo meine Probleme entstehen, bis dorthin, wo sie untergehen - ĂŒberall werde ich den Namen des Herrn erheben.â (Psalm 113:3 - DĂ©borah Version đ)
Denn Gott ist schon dort, wo deine Probleme entstehen,um sie dir abzunehmen! Aha!
âŠdeswegen kannst du voller Lob aufstehen - denn ja, auch heute wird die Sonne wieder untergehen - und bis dahin wird Gott an deiner Seite stehen! â€ïž
Was fĂŒr ein Trost. Was fĂŒr eine Wahrheit! Was fĂŒr ein Gott!
Willst du ihn jetzt nicht einfach dafĂŒr loben?