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Veröffentlichungsdatum 19. Aug 2026

Woran hängt dein Herz – wirklich?

Veröffentlichungsdatum 19. Aug 2026

“Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgendetwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer dar!” (2. Mose 20:4-5, HfA)

Auf den ersten Blick wirkt dieses Gebot weit weg. Kaum jemand baut sich heute eine Statue und betet sie an. Doch der ursprüngliche Kontext geht tiefer:

Im alten Israel lebten die Menschen umgeben von Kulturen, die ihre Götter sichtbar machen wollten – greifbar. Ein Gott zum Anfassen und Nutzen. 

Und genau hier setzt dieses Gebot an:Gott lässt sich nicht reduzieren. Nicht auf ein Bild. Eine menschengemachte Vorstellung. Und auch nicht auf das, was uns gerade “reinpasst”.

Heute sind unsere “Bilder oder Statuen” oft unsichtbar – aber nicht weniger real… 😧:➡️Wir formen uns ein Leben, das uns Sicherheit gibt. ➡️Wir bauen uns Identitäten: “Ich bin erfolgreich”, “Ich bin unabhängig”, “Ich bin begehrt”, “Ich bin stark”...

Das Problem beginnt dort, wo etwas Gutes zum absoluten Mittelpunkt wird. 

Wir lachen vielleicht sogar über aus Stein gefertigte Statuen, doch merken gar nicht, wie wir plötzlich aus Fleisch und Blut Geschaffenes feiern – um das Wort “anbeten” nicht zu nutzen: uns selbst. Huuuuuh…

In Römer 1 geht es genau darum. Hier heißt es: 

“Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, verweigerten sie ihm die Ehre und den Dank, die ihm gebühren. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses….Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer.” (aus Römer 1:21-25 HfA - es lohnt sich, den ganzen Abschnitt zu lesen)

Das klingt hart – ist aber extrem aktuell.

Weißt du: Es kann zu Beginn sogar gut sein, doch plötzlich nimmt es einen ungesunden Stellenwert ein. 

➡️ Zu Beginn wolltest du z.B. nur auf deine Fitness achten. Jetzt kontrolliert dein Schrittzähler jede Bewegung. ➡️ Zu Beginn wolltest du einfach geliebt werden. Jetzt steht deine Beziehung über und vor allem. ➡️ Zu Beginn wolltest du dich nur besser organisieren. Jetzt ist dein Leben durch-geplant und Gottes Plan steht hinten an…

Weißt du, Jesus lädt dich in Seine Freiheit ein:Ein Leben, in dem dein Wert nicht an etwas hängt, das zerbrechen kann.

Frag dich heute: Ist Gott mein absoluter Mittelpunkt?

Denn dein Herz ist zu wertvoll, um an etwas zu hängen,das dich am Ende nicht halten kann.

Danke für dich!

Déborah Rosenkranz
Autor

Autorin, Sängerin- und Songwriterin ...und einfach jemand, dem DU sehr wichtig bist!